Mikro-Filternutschen Präzise Glasfiltration für kleinste Volumina in Labor und Analytik
Kurze Seitenübersicht:
- Übersicht zu den Mikro-Filternutschen aus Borosilikatglas 3.3
- Technische Eigenschaften, Maße und Porengrößen im Überblick
- Typische Anwendungsbereiche bei Kleinstvolumen-Filtration
- Pflegehinweise zur Reinigung und Trocknung
- Häufige Fragen zu Einsatz, Porengrößen und Reinigung
- Verlinkung zu passenden Filterzubehör- und Adaptersystemen
Inhaltsverzeichnis
Mikro-Filternutschen
VE* = Verpackungseinheit
Üblicherweise werden unsere Produkte in Verpackungseinheiten zu [VE] Stück verkauft.
Eigenschaften der Mikro-Filternutschen
- Aus Borosilikatglas 3.3 gefertigt – beständig gegen Säuren, Laugen und Lösungsmittel
- Temperaturresistent bis 540 °C – ideal für thermische Sterilisation
- Integrierte VitraPOR® Sinterfilterplatte in verschiedenen Porositätsklassen
- Kompakte Form – speziell für kleinste Probenmengen
Technische Daten und Maße
- Porengrößen zwischen 1,0 µm und 500 µm wählbar
- Kleine Filtrationsfläche für exakte Probenbearbeitung
- Kompatibel mit Vakuumfiltrationssystemen oder Gravitationsfiltration
- Perfekt für den Einsatz unter beengten Laborbedingungen
Typische Anwendungsgebiete
- Filtration von Kleinstmengen in analytischen und diagnostischen Laboren
- Probenvorbereitung für Spektroskopie, Chromatographie oder Titration
- Trennung fester Partikel bei mikrochemischen Versuchen
- Ideal für Forschungsarbeiten mit begrenztem Probenvolumen
Reinigung & Pflege
Nach der Filtration sollten die Mikro-Filternutschen unmittelbar mit destilliertem Wasser ausgespült werden. Bei feinen Poren empfiehlt sich der Einsatz eines Ultraschallbads, um Rückstände vollständig zu entfernen. Für stärkere organische Verschmutzungen kann die Nutsche auch ausgeglüht werden – Borosilikatglas 3.3 hält Temperaturen bis 540 °C stand. Die Trocknung sollte idealerweise bei Raumtemperatur oder in einem Labortrockenschrank erfolgen.
Unsere allgemeinen Technischen Daten bieten Ihnen präzise Angaben zu Materialien, Abmessungen und physikalischen Eigenschaften.
Häufige Fragen zu Mikro-Filternutschen
Was unterscheidet Mikro-Filternutschen von Standard-Filternutschen?
Mikro-Filternutschen wurden speziell für Anwendungen mit sehr kleinen Flüssigkeitsmengen entwickelt. Sie besitzen eine kleinere Filtrationsfläche und ein kompaktes Gesamtvolumen, wodurch sie besonders effizient und ressourcenschonend sind. Gleichzeitig behalten sie alle positiven Eigenschaften größerer Modelle bei – wie chemische Resistenz, Wiederverwendbarkeit und präzise Porenverteilung.
Welche Porengröße ist für meine Anwendung geeignet?
Die Wahl der richtigen Porengröße hängt von der Art der zu filtrierenden Partikel ab. Für feine Suspensionen empfiehlt sich eine Porengröße zwischen 1,0 µm und 10 µm. Für gröbere Filtrationen oder als Vorfilter können Poren bis zu 100 µm verwendet werden. Gern beraten wir Sie auch bei der Auswahl passender Poren für Ihre spezifische Anwendung mit Mikro-Filternutschen.
Wie werden Mikro-Filternutschen gereinigt und regeneriert?
Nach jedem Einsatz sollten die Mikro-Filternutschen gründlich gereinigt werden – entweder durch einfaches Spülen, Verwendung von Reinigungsmitteln oder im Ultraschallbad. Bei hartnäckigen Rückständen ist ein Ausglühen im Muffelofen möglich. Wichtig: Bei feinporigen Varianten ist eine regelmäßige Rückspülung oder Vakuumbeaufschlagung zur Porenerhaltung sinnvoll.
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