Chromatographiesäule mit Filterplatte Präzise Trennung und Aufreinigung durch robuste Glasfilter-Technologie
Kurze Seitenübersicht:
- Übersicht zur Chromatographiesäule mit VitraPOR® Filterplatte
- Technische Eigenschaften, Maße und Materialien im Überblick
- Typische Anwendungsbereiche im Labor
- Pflegehinweise zur Reinigung
- Antworten auf häufig gestellte Fragen
- Direktverlinkung zu passenden Filterrohren und Zubehörteilen
Inhaltsverzeichnis
Chromatographiesäule
VE* = Verpackungseinheit
Üblicherweise werden unsere Produkte in Verpackungseinheiten zu [VE] Stück verkauft.
Eigenschaften der Chromatographiesäule mit Filterplatte
- Robuste Ausführung aus Borosilikatglas 3.3 nach DIN ISO 3585
- Integrierte VitraPOR® Filterplatte für gleichmäßige Flussraten
- Beständig gegenüber Säuren, Basen, Lösungsmitteln und hohen Temperaturen
- Die Chromatographiesäule ist autoklavierbar und wiederverwendbar
- Präzise Zylinderform mit Schliffansätzen oder Gewinde je nach Modell
Technische Eigenschaften, Maße und Materialien
- Material: klares Borosilikatglas 3.3
- Temperaturbeständigkeit: bis 540 °C
- Filter: Eingeschmolzene VitraPOR® Filterplatte
- Porenklassen: P1–P4 (1,0 µm bis 100–160 µm)
- Volumina: 20 ml oder 85 ml (weitere Größen auf Anfrage)
- Varianten mit oder ohne Tropfspitze verfügbar
Typische Anwendungsgebiete
- Trennung organischer Verbindungen in der Präparativen Chemie
- Reinigung von Reaktionsmischungen in der Syntheselaborpraxis
- Adsorptive und ionenaustauschbasierte Trennverfahren
- Probenvorbereitung für die Analytik (z. B. HPLC-Vorbereitung)
- Einsatz in Forschung, Entwicklung und Qualitätskontrolle
Reinigung & Pflege
Nach jedem Einsatz sollte die Chromatographiesäule gründlich gespült werden, um Rückstände von Eluenten oder Probenmaterial zu entfernen. Warmes Wasser und geeignete Laborreinigungsmittel reichen in der Regel aus. Bei verstopften Filtern empfiehlt sich ein rückwärtiger Spülvorgang oder eine Reinigung mit speziellen Lösungsmitteln. Bei Bedarf kann die Säule auch im Trockenschrank getrocknet oder bei 180–200 °C sterilisiert werden. Die Chromatographiesäule stets stehend, trocken und lichtgeschützt lagern.
Unsere allgemeinen Technischen Daten bieten Ihnen präzise Angaben zu Materialien, Abmessungen und physikalischen Eigenschaften.
Häufige Fragen zur Chromatographiesäule
Welche Vorteile bietet eine Chromatographiesäule mit eingeschmolzener Filterplatte gegenüber anderen Säulentypen?
Die eingeschmolzene Filterplatte sorgt für einen festen, gleichmäßig porösen Boden, durch den das Eluat konstant abfließen kann. Dadurch entsteht eine stabile Trennzone ohne Totvolumen oder Filterverschiebung – ideal für reproduzierbare Chromatographie-Ergebnisse.
Wie finde ich die passende Porengröße für meine Anwendung?
Die Wahl der Porengröße hängt von der verwendeten stationären Phase (z. B. Kieselgel, Aluminiumoxid) und den zu trennenden Substanzen ab. Feine Sorbentien benötigen kleinere Porenklassen (z. B. P1 oder P2), um ein Durchrieseln zu verhindern. Bei gröberen Materialien oder höherem Durchsatz kann eine größere Porenklasse sinnvoll sein.
Kann die Chromatographiesäule mehrfach verwendet werden?
Ja, die Chromatographiesäule ist aus langlebigem Borosilikatglas gefertigt und für den mehrfachen Einsatz ausgelegt. Voraussetzung ist eine sorgfältige Reinigung nach jedem Gebrauch. Die eingesinterte VitraPOR® Filterplatte bleibt bei sachgemäßer Handhabung über viele Zyklen voll funktionsfähig.
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